In drei Kleingruppen wurde jeweils eine knappe Stunde diskutiert, bevor es mit einer Austauschrunde im Plenum weiterging. Alle Teilnehmer:innen haben das Resümee bereits per Mail erhalten. Hier haben wir die Kernpunkte und Gedanken aus den drei Bereichen zusammen gefasst.

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(1) Was ist eigentlich New Work? Und wie kann es in Schule und Wirtschaft gelebt werden?

Um diese Fragen drehte sich die erste Themenrunde des sdw-Diskussionsforums. In den letzten Jahren tauchte der Begriff „New Work“ öfter auf und zierte Stellenausschreibungen und Marketingaussagen von Startups, Unternehmen & Co. Aber was steckt eigentlich dahinter? Oft werden damit Innovationsräume, agile Teams und "Afterwork Drinks" auf der Dachterrasse verbunden. In Coronazeiten pries man sich nun mit Digitalisierung, Home Office und flachen Hierarchien. Aber ist das New Work?
Jein, denn New Work ist vielmehr eine Haltung als ein Tool. Es ist ein Konzept von „guter Arbeit“, bei dem es nicht um „höher, schneller, weiter“, sondern um die Potentialentfaltung der Arbeitnehmer*innen und deren Erfüllung geht. Und dabei braucht es nicht immer den kompletten Systemumbruch, auch wenn dadurch vor allem bei Schulen neue Möglichkeiten entstehen würden.

(2) Hybrides Arbeiten

Hier wurde sich damit auseinander gesetzt, inwieweit das Arbeiten von Zuhause die Arbeitswelt veränderte und wie sich die stückweite Rückkehr ins Büro und das daraus resultierende mögliche Ungleichgewicht nun z.B. auf Teamarbeit und -kommunikation auswirken? Wie werden Arbeitsanteile fürs eigene Karrieremanagement sichtbar? Welche Erfahrungen gibt es rund um das Zeit- und Selbstmanagement?

(3) Gesellschaftliches Engagement vor, während und nach Corona

Die Diskussion brachte folgende gedanklichen Kernpunkte hervor:
1. Aus Sicht der Diskutant:innen ist Engagement weiterhin ein sehr wichtiges Thema und wird es auch bleiben. Jedoch wurde es unter den Diskutant:innen dieser Kleingruppe während Corona eher pausiert (wg. der allgegenwärtigen Entschleunigung und Social Distancing) bzw. wurde lediglich punktuell ausgeführt (Hackathon).
2. Das Engagement läuft jetzt langsam wieder an, es findet eine Neuorientierung statt, die Chance für neue Ideen birgt.
3. Es haben sich neue Felder für das Ehrenamt ergeben, wie z.B. Nachbarschaftshilfe (beim Einkaufen) oder Beratungsangebote für KMUs zu den Themen Home Office und New Work. Weitere konkrete Felder umfassen den Bildungsbereich (z.B. Schulen: Digitalisierung von Lehrinhalten) sowie den politischen Bereich, um eine Spaltung der Gesellschaft zu verhindern und stattdessen Brücken zu bilden.
4. Nicht jedes Ehrenamt lässt sich aufgrund der Vorgaben zur Einhaltung des Sicherheitsabstandes auch weiterhin problemlos durchführen. Ein Beispiel hierfür stellt die ehrenamtliche Arbeit z.B. in Seniorenheimen dar, wo Ehrenämter aus Vorsicht derzeit teilweise gar nicht mehr zugelassen sind. Für Vieles bietet die Digitalisierung jedoch zum Glück eine Lösung und ermöglicht, Ehrenämter auch weiterhin auszuüben.

Idee für 2. Diskussionsforum geboren

Aus dem Kreis heraus ergab sich auch gleich eine Idee für das nächste virtuelle Diskussionsforum. Jan Köhler wird das uns alle bewegende und omnipräsente Thema „Corona“ aufgreifen und die politischen Geschehnisse sowie die verschiedenen Ansichten gemeinsam mit interessierten und diskussionsfreudigen sdw’ler:innen sezieren. Freut Euch auf einen angeregten und - wie immer bei der sdw - Horizont-erweiternden Austausch.

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Zurückgeben mit Gestaltungsspielraum: Jeder von uns kann diesen Beitrag leisten

In schwierigen Zeiten wie diesen ist ein Netzwerk wie das unsrige wichtiger denn je. Hierbei geben Zusammenhalt und (virtuelles) Zusammenrücken ein stückweit Sicherheit. Unsere Vereinsmitglieder Alex Berghofen ("Wie Du mit LinkedIn Deine Karriere in Schwung bringst"), Gundula Ganter ("Wie Du Webkonferenzen interaktiv und lebendig gestaltest"), Anne Schliebs, Gesine Lüdke sowie Romy Möller! und Jan Köhler zeigen auf, wie man recht einfach zusätzliche Mehrwerte in unserem Netzwerk stiften kann, indem man über diesen Wege etwas zurück gibt.
Auf Euer Engagement kommt es an! Wenn auch Dir ein Thema auf der Seele brennt, welches unser Netzwerk bereichern kann, dann melde Dich bitte bei Carena Scheunemann unter kommunikation@sdw-alumni.de. Zusammen können wir das passende Format ausarbeiten und kurzfristig auf die Beine stellen.

Die aktuelle Pandemie scheint in dieser Hinsicht als Katalysator für neue Ideen und Ansätze zu dienen. Lasst es uns nutzen und auch ansprechende Formate für die Zeit "nach Corona" etablieren, die nachhaltig unser Netzwerk bereichern.


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