Am 17. Oktober kamen 40 StipendiatInnen für einen Tag online zusammen, um die Zusammenhänge zwischen Geschlechtergerechtigkeit und Wirtschaft zu betrachten, zu diskutieren und kritisch zu hinterfragen. Inhaltlich wurde ein Fokus auf ökonomische Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern, die Relevanz von Care Arbeit, die Bedeutung von flexibler Arbeit in der Corona-Pandemie und auch einige Strömungen der Postwachstumsökonomie gelegt. Vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Pandemie sind diese Themen aktueller denn je und könnten auch in der sdw häufiger diskutiert werden.


Die Referentin Anna Saave M.A., B. Sc. des Instituts für Soziologie der Friedrich-Schiller Universität Jena beleuchtete diese Themen ausführlich. Durch ihre Forschungsschwerpunkte zu politischer Ökonomie sowie feministischer und ökologischer Ökonomik brachte sie eine Menge Expertise mit und hielt einen tollen Vortrag. Auch die OrganisatorInnen hielten eigene Vorträge und leiteten Aktivitäten an, um die inhaltliche Dimensionen des Seminars mitzugestalten.

Den OrganisatorInnen des Seminars war es wichtig, einen niedrigschwelligen Einstieg in dieses Thema zu bieten und viel Raum für einen Diskurs zu geben. Sie selbst sind alle in ihrem ersten Jahr als StipendiatInnen und gehören verschiedenen Regionalgruppen an. Das Seminar entstand in Kooperation mit unserem vereinsinternen Netzwerk sdWomen und der Regionalgruppe am Bodensee.

Das Fazit zum Seminar fällt überwiegend positiv aus, insbesondere die Interaktivität, die inhaltliche Bandbreite und die Referentin erfreuen sich viel Lob. Raum für Verbesserung gibt es jedoch immer zum Beispiel auch bei der Bereitstellung von vorbereitenden Texten, dem Zeitmanagement und weiterem Raum für Diskussion. Wir freuen uns sehr, dass feministische Themen in der sdw
gestärkt werden und, dass so viele Menschen Interesse gezeigt haben.

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